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Susanne Ferschl, MdB & Frederik Hintermayr Stadtrat

 DIE LINKE kritisiert H&M Freiwilligenprogramm 

„H&M hat eine soziale Verantwortung gegenüber seinen Beschäftigten. Ziel des sogenannten "Freiwilligenprogramms" ist,  H&M Mitarbeiter*innen los zu werden. Das ist nichts weiter als ein mieser Versuch, diejenigen auf die Straße zu setzen, die für H&M unbequem, unflexibel und zu teuer sind. “ kommentiert Stadtrat Frederik Hintermayr den geplanten Stellenabbau bei H&M in Augsburg. Mit diesem Programm versucht H&M vor allem Mütter, Väter, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, auf „freiwilliger“ Basis loswerden. Davon sind deutschlandweit 116 Standorte betroffen und auch eine Filiale in Augsburg.

Auch die schwäbische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE, Susanne Ferschl, ist empört über das Vorhaben: „Erst nimmt H&M staatliche Hilfen in Form von Kurzarbeitergeld in Anspruch und will sich dann auch noch für sie unliebsamer Beschäftigter entledigen. Dem gehört ein Riegel vorgeschoben. Wer staatliche Hilfen in Anspruch nimmt, muss zur Beschäftigungssicherung verpflichtet werden. Deutlicher kann man es nicht zeigen: H&M geht es nur um Gewinnmaximierung.“